HTML bedeutet Hypertext Markup Language. Markup Language heißt auf
Deutsch Auszeichnungssprache.
Die Inhalte einer Webseite werden mit HTML-Elementen strukturiert und mit
ihrer Bedeutung im Dokument ausgezeichnet. Mit HTML-Elementen,
sogenannten TAGs, werden Anfang und Ende einzelner Inhaltstypen bzw.
Gruppen markiert.
Der TAG sollte bestmöglich benennen, worum es sich bei einem
Inhalt handelt, um eine Navigation oder einen Artikel, um die
Überschrift ersten Ranges oder einen Absatz etc.
Außerdem werden mit TAGS Zusammengehörigkeiten definiert. Man öffnet
ein Element, platziert Inhalte darin und schließt das Element wieder wie eine
Kiste, in die etwas verpackt wird. Kevin Powell zeigt das Prinzip in seinem
HTML-Tutorial auf YouTube.
Welche Elemente es gibt, wird in der aktuellen Version von HTML festgelegt.
Die Elemente von HTML5 und vieles mehr findet man auf Websites wie
Mozilla-Developer oder w3schools.com.
WAS KANN CSS?
Cascading Style Sheets oder Formatvorlagen definieren das Erscheinungsbild
der Elemente einer Webseite. Über Anweisungen können Farben, Positionen,
Größen, Textformatierungen, Abstände und Animationen zugewiesen
werden sowie optische Anpassungen für unterschiedliche Ausgabegeräte.
Die Verbindung zwischen den Design-Anweisungen und den HTML-Elementen wird über sogenannte Selektoren hergestellt.
Screenshot: HTML und CSS-Anweisung für die Gestaltung der Fußzeile dieser Website
CSS wurde erst 1996 vom W3C als Standard empfohlen, die Sprache wird
seither laufend weiterentwickelt, um Eigenschaften und Module erweitert.
Die jeweilige Browser-Unterstützung ist auf der Website caniuse.com
dokumentiert.
CSS-Anweisungen können im HTML-Dokument oder einem externen
Dokument notiert werden. Die Trennung zwischen der Definition der
inhaltlichen Struktur und der Gestaltung bringt bei der Entwicklung von
Websites Vorteile wie Übersichtlichkeit, Unabhängigkeit im Arbeitsprozess,
leichte Veränderbarkeit, zentrale Bearbeitung der Gestaltung und
durchgängiges Design.